Nach Einigung in der Großen Koalition: Beim Windenergieausbau in OWL bleibt alles unklar

Der Kompromiss zwischen CDU/CSU und SPD zum Ausbau der Windenenergie wirft mehr Fragen auf als Antworten gegeben werden. Nach der Einigung der Großen Koalition ist vor allem weiter unklar, zu welchen Gebieten und Gebäuden in Zukunft ein Mindestabstand bis zu 1.000 Meter eingehalten werden muss. Laut Einigung soll das Sache der Bundesländer sein. „Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Von Rechts- und Planungssicherheit kann weiterhin keine Rede sein“, so das Fazit von Jürgen Wrona.

Ökoheizungen müssen bei Neubauten in OWL zum Standard werden

Von den 2.638 Wohngebäuden, die 2019 im Regierungsbezirk Detmold baugenehmigt worden sind, soll nur etwas mehr als die Hälfte mit Ökoheizungen ausgestattet werden. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes NRW hervor.

Solarbranche in OWL verzweifelt

Viel Sonne und viel Wind: Das Wetter der letzten Tage war gut für das Klima. Der Anteil der Erneuerbaren Energien im deutschen Strom-Mix ist stark gestiegen und machte in dieser Woche deutschlandweit rund 75 Prozent aus (Quelle: Fraunhofer ISE). Nach Angaben des Regionalverbands OWL im Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) betrug der Ökostrom-Anteil am Stromverbrauch allein im Kreis Paderborn Anfang der Woche über 250 Prozent.

Energiewende ist Chance für die Wirtschaft in OWL - Infoveranstaltung in der Handwerkskammer

Wie kann die Energiewende gelingen und wie können auch Unternehmen in der Region dazu beitragen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Infoveranstaltung „100 % Erneuerbare Energien in Stadt und Land“, die jetzt in den Räumen der Handwerkskammer in Bielefeld stattfand. Die EnergieAgentur.NRW und der Regionalverband OWL im Landesverband Erneuerbare Energien NRW hatten ein Vortragsprogramm auf die Beine gestellt, das den Einsatz Erneuerbarer Energien auf verschiedene Weise beleuchtete.

Weltweite Aktion von „Fridays for Future“ - auch in OWL wird für das Ende der Klimazerstörung gestreikt

Am nächsten Freitag soll das Ende der Klimazerstörung eingeläutet werden. Die internationale Fridays for Future-Bewegung ruft alle Generationen für den 20. September weltweit zum Klimastreik auf. In Deutschland unterstützen zahlreiche Verbände, Kirchen, Gewerkschaften und fast 1.000 Firmen den Aufruf. In Ostwestfalen-Lippe sind neun Demonstrationen geplant. Der Regionalverband OWL im Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) NRW rechnet allein in Bielefeld mit 5.000 Teilnehmern.

Borchens Bürgermeister löst kein Problem und will mit dem Kopf durch die Wand

Wenn es um Windenergie geht, verlässt der Bürgermeister von Borchen den Boden einer sachlichen Diskussion und legt ein bedenkliches Rechtsstaatverständnis an den Tag. Diese Erkenntnis zieht der Regionalvorstand Ostwestfalen-Lippe (OWL) im Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) aus einem aktuellen Interview, in dem sich Reiner Allerdissen (SPD) zur Flächenplanung der Gemeinde Borchen und auch zu seiner Auseinandersetzung mit dem Landrat äußert.

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